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 Das Urheberrechtsbündnis setzt sich dafür ein, Das Urheberrechtsbündnis setzt sich dafür ein,
  
-//​»[g]eeignete rechtliche Rahmenbedingungen zu schaffen, um die digitale Bereitstellung des Wissens nach dem Open Access-Prinzip national, europäisch und global zu fördern. Dazu gehört die Realisierung folgender Maßnahmen:+//​»[g]eeignete rechtliche Rahmenbedingungen zu schaffen, um die digitale Bereitstellung des Wissens nach dem Open Access-Prinzip national, europäisch und global zu fördern. Dazu gehört die Realisierung folgender Maßnahmen://
   * [...]   * [...]
-  * Maßnahmen der wissenschaftlichen Einrichtungen und öffentlichen Forschungsförderinstitutionen zu unterstützen,​ die die bei ihnen beschäftigten bzw. durch sie geförderten Wissenschaftler verpflichten,​ ihre aus öffentlichen Mitteln finanzierten Arbeiten in OA-Repositories bereitzustellen,​ unbeschadet ihrer Möglichkeit,​ parallel dazu eine Veröffentlichung über andere Publikationsformen ihrer Wahl vorzunehmen.«//​+  * //Maßnahmen der wissenschaftlichen Einrichtungen und öffentlichen Forschungsförderinstitutionen zu unterstützen,​ die die bei ihnen beschäftigten bzw. durch sie geförderten Wissenschaftler verpflichten,​ ihre aus öffentlichen Mitteln finanzierten Arbeiten in OA-Repositories bereitzustellen,​ unbeschadet ihrer Möglichkeit,​ parallel dazu eine Veröffentlichung über andere Publikationsformen ihrer Wahl vorzunehmen.«//​
  
 "​Ja",​ wird Jochum sagen, "die sind dafür und ich dagegen. Das ist ein freies Land hier!" Wie schön. Darum darf er auch weiterhin seine Freiheit der Meinungsäußerung ausüben. Mit der Wahrheit hapert es aber noch. Spielkamp im oben verlinkten lesenswerten Blogbeitrag hebt schon hervor, wie suggestiv Jochum sein Plädoyer für eine "​Freiheit zu veröffentlichen,​ wo man will" gleichsetzt mit einer "​Freiheit zu Forschen, wie man will". Das letztere ist unbestritten ein hohes Gut. Das denken alle. (Don Quijote kämpft hier gegen Windmühlen.) Das erstere ist sicher auch ein Gut. Und es scheint nicht in den Kopf der Reuße und Jochums gehen zu wollen, dass die Wissenschaftsorganisationen den Autoren Rechte bewahren bzw. zurückgeben wollen! Dass die Wissenschaftsorganisationen das Ganze der Wissenschaft im Blick haben, und nicht einen Uwe Jochum, der seine Bibliotheksgeschichte für ein paar Euro bei Reclam veröffentlicht,​ so dass deren Zugänglichkeit nicht essentiell verbessert würde, wenn man sie denn open access auf den Konstanzer Server legen würde. "​Ja",​ wird Jochum sagen, "die sind dafür und ich dagegen. Das ist ein freies Land hier!" Wie schön. Darum darf er auch weiterhin seine Freiheit der Meinungsäußerung ausüben. Mit der Wahrheit hapert es aber noch. Spielkamp im oben verlinkten lesenswerten Blogbeitrag hebt schon hervor, wie suggestiv Jochum sein Plädoyer für eine "​Freiheit zu veröffentlichen,​ wo man will" gleichsetzt mit einer "​Freiheit zu Forschen, wie man will". Das letztere ist unbestritten ein hohes Gut. Das denken alle. (Don Quijote kämpft hier gegen Windmühlen.) Das erstere ist sicher auch ein Gut. Und es scheint nicht in den Kopf der Reuße und Jochums gehen zu wollen, dass die Wissenschaftsorganisationen den Autoren Rechte bewahren bzw. zurückgeben wollen! Dass die Wissenschaftsorganisationen das Ganze der Wissenschaft im Blick haben, und nicht einen Uwe Jochum, der seine Bibliotheksgeschichte für ein paar Euro bei Reclam veröffentlicht,​ so dass deren Zugänglichkeit nicht essentiell verbessert würde, wenn man sie denn open access auf den Konstanzer Server legen würde.
selberleben/philobar_20090408.txt · Zuletzt geändert: 2020/05/24 20:31 von jge