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selberleben:philobar_20080110

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   - Es interessieren hier keine Beispiele kunstschaffender Aliens; der Kern der Aussage liegt im „Gemachten“. Ich wähle den Ausdruck in Analogie zum griechischen poiein. Er spiegelt die Erkenntnis, daß „Gemachtes“ planvoll Geschaffenes ist, d.h. Nichtzufälliges. Dem Nichtzufälli­gen kann man seine Nichtzufälligkeit ansehen – Struktur im weitesten Sinne als Abweichung vom bloß Wahrscheinlichen ist Hinweis darauf (vgl. Kap.VI in: Douglas R. Hofstadter, Gödel, Escher, Bach ein Endloses Geflochtenes Band, Stuttgart 121989. Zuerst 1979 unter dem Titel „Gödel, Escher, Bach: an Eternal Golden Braid“). Struktur kann als „Zweckmäßigkeit“ inter­pretiert werden, daher der Kantsche Gedanke der „Zweckmäßigkeit ohne Zweck“. ​   - Es interessieren hier keine Beispiele kunstschaffender Aliens; der Kern der Aussage liegt im „Gemachten“. Ich wähle den Ausdruck in Analogie zum griechischen poiein. Er spiegelt die Erkenntnis, daß „Gemachtes“ planvoll Geschaffenes ist, d.h. Nichtzufälliges. Dem Nichtzufälli­gen kann man seine Nichtzufälligkeit ansehen – Struktur im weitesten Sinne als Abweichung vom bloß Wahrscheinlichen ist Hinweis darauf (vgl. Kap.VI in: Douglas R. Hofstadter, Gödel, Escher, Bach ein Endloses Geflochtenes Band, Stuttgart 121989. Zuerst 1979 unter dem Titel „Gödel, Escher, Bach: an Eternal Golden Braid“). Struktur kann als „Zweckmäßigkeit“ inter­pretiert werden, daher der Kantsche Gedanke der „Zweckmäßigkeit ohne Zweck“. ​
   - Heidegger (Sein und Zeit, §18) nennt es das „Bewandtnisganze“ des „Zeugs“,​ eine brauch­bare Beschreibung.   - Heidegger (Sein und Zeit, §18) nennt es das „Bewandtnisganze“ des „Zeugs“,​ eine brauch­bare Beschreibung.
-  - Theodor W. Adorno, Ästhetische Theorie (S.14-15), Frankfurt am Main 131993, Zuerst 1970. [16] A.a.O. S.42-43. ​+  - Theodor W. Adorno, Ästhetische Theorie (S.14-15), Frankfurt am Main 131993, Zuerst 1970.  
 +  - A.a.O. S.42-43. ​
   - A.a.O. S.16. Für Adornos Ansichten zum Verhältnis von Kunst und Gesellschaft spielt sein Bild der Gesellschaft eine wichtige Rolle. Die Gesellschaft besteht aus „ungelösten Antagonis­men“. An anderer Stelle, in den Minima Moralia (Frankfurt am Main 211993, 11951) drückt Adorno dies pointiert so aus: „Es gibt kein richtiges Leben im falschen“ (§18). ​   - A.a.O. S.16. Für Adornos Ansichten zum Verhältnis von Kunst und Gesellschaft spielt sein Bild der Gesellschaft eine wichtige Rolle. Die Gesellschaft besteht aus „ungelösten Antagonis­men“. An anderer Stelle, in den Minima Moralia (Frankfurt am Main 211993, 11951) drückt Adorno dies pointiert so aus: „Es gibt kein richtiges Leben im falschen“ (§18). ​
   - George Steiner, Von realer Gegenwart, München, Wien 1990. Zuerst 1989 unter dem Titel „Real Presences“. S.186. – Heidegger hat dafür den Terminus „Geworfenheit“ (Sein und Zeit, §38).   - George Steiner, Von realer Gegenwart, München, Wien 1990. Zuerst 1989 unter dem Titel „Real Presences“. S.186. – Heidegger hat dafür den Terminus „Geworfenheit“ (Sein und Zeit, §38).
selberleben/philobar_20080110.txt · Zuletzt geändert: 2020/05/24 19:31 von jge